Vox populi?!

Wenn heute Bundestagswahl wäre: Was würden Sie dann singen? In seinem neuen Programm widd AuditivVokal Dresden bereits im Vorfeld der Wahl, am von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Internationalen Tag der Demokratie“, auf diese und jene demokratische Verhältnisse von Kunst, Kultur und Politik aufmerksam machen und Demokratie auf musikalische Art und Weise erleb- und gestaltbar werden lassen. Dazu wurden mehrere KomponistInnen beauftragt, sich künstlerisch mit demokratischen Fragestellungen auseinanderzusetzen und Werke zu schreiben, die sämtliche Gesellschafts- und Altersschichten ansprechen, Profis und Laien gleichermaßen als InterpretInnen berücksichtigen und dabei kleine Solistenensembles genauso bedenken wie große Chorformationen. Ziel ist es, mit dem Projekt zur Mitgestaltung einer „Ensemblekunst für das 21. Jahrhundert“ anzuregen, die nicht ausschließen, sondern einbeziehen und „… den Vielklang der Stimmen in unserer Demokratie hörbar machen“ (Dr. Frank-Walter Steinmeier) möchte.

Programm:

Programm:
Peter Motzkus (*1986): zweitstimme 598.mdb krähwinkel (UA)
Idin Samimi Mofakham (*1982): ReSearch (UA)
Johannes Voit (*1980): mundgerecht (UA)
Harald Muenz (*1965): des volkes weise. ein spottchor (UA)
Christian Kesten (*1966): Das Megaphon (UA)
Amir Shpilman (*1980): Malleable Images (UA)
Agnes Ponizil (*1969): … über die Würde des Menschen (UA)
Richard Röbel (*1988): Mit-Be-Stimmung (UA)
Michael Edward Edgerton (*1961): sirene segmenti (UA)
Steffi Weismann (*1967): Fountain (UA)
Gerhard Stäbler (*1949): Ein’ große Hilf war uns sein Maul. Ein Hitlerchoral (UA)

Konzert am 15.09. 20:00 im Orchesterzentrum NRW im Rahmen der chor.com

AuditivVokal Dresden

Olaf Katzer, Leitung

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