Shifting Trees

„Einen alten Baum verpflanzt man nicht“, sagt der Volksmund. Doch seit Menschengedenken sind Frauen und Männer jeden Alters gezwungen, Ihre Heimat zu verlassen, um ein selbstbestimmtes, angstfreies Leben führen zu können. Vor 75 Jahren waren es Deutsche, die vor Krieg und Verfolgung flohen, heute suchen Syrer*innen ihr Glück in Europa. Was Menschen, die alles zurücklassen mussten, bleibt, sind Erinnerungen: furchtbare, traumatische, aber auch schöne, liebevolle und nostalgische.

„Shifting Trees“ spürt individuellen Konzepten von Heimat nach. Musiker mit und ohne Migrationshintergrund präsentieren Lieder, Klänge, Szenen und Fundstücke, die für sie Heimat bedeuten. Ihre Beiträge verbinden sich zu einem Kaleidoskop der Erinnerungen, das die Vielgestaltigkeit des Begriffs Heimat sicht-, hör- und spürbar werden lässt.

Performance im Rahmen des Konzerts „Wie klingt Heimat?“ in der Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Erfurt am 26.05.2016 um 19:00 Uhr

Mitwirkende: Szilvia, Csaranko, Frieder Gauer, Juditha Haeberlin, hans w. koch, Peter Mandev, Kaitersberger Felsgesang,

Konzept und Einstudierung: Johannes Voit

Weitere Informationen:

http://www.stiftung-ettersberg.de/andreasstrasse/veranstaltungen/

http://www.radio-frei.de/index.php?iid=7&ksubmit_show=Artikel&kartikel_id=5759